dextroamphetamine.net

Phenylethylamine

Die Phenylethylamine (PEA) werden auch als Phenylalkylamine bezeichnet und gehören zu chemischen Verbindungen, die natürlich im Körper vorkommen und auch biochemisch hergestellt werden können. Sie gehören zu der Gruppe der Benzenringe und stellen eine Vorstufe bestimmter Botenstoffe und Hormone, wie z.B. des Nervenbotenstoffes Dopamin dar.

 

Phenylethylamine

Die Phenylethylamine (PEA) werden auch als Phenylalkylamine bezeichnet

Die im menschlichen Körper natürlich vorkommenden Phenylethylamine besitzen eine große Bedeutung als Neurotransmitter. Sie sind maßgeblich an der Produktion von Nervenbotenstoffen beteiligt, die die Erregung innerhalb von Nervenzellen zu den Synapsen übertragen. Gemeinhin werden die Phenylethylamine auch mit Glückshormonen gleichgesetzt. In der Medizin wird diese Wirkung in der Behandlung unterschiedlicher – physischer wie psychischer – Krankheitsbilder genutzt.

Die folgenden Einsatzbereiche sind dabei üblich:

  • Behandlung von niedrigem Blutdruck und Kreislaufproblemen
  • Erhöhung des Blutzuckerspiegels
  • Behandlung von Depressionen und Motivationsdefiziten
  • Schmerzbehandlung

Aufgrund der blutdruckerhöhenden Wirkung stehen Phenylethylamine in Verdacht, Auslöser für Migräne zu sein, weshalb ein Einsatz bei einem hierfür anfälligen Personenkreis nicht sinnvoll ist. Anzumerken ist hier auch, dass einige sowohl pflanzliche wie auch synthetische Drogen auf der Grundstruktur der Phenylethylamine basieren, weshalb die Einnahme über längere Zeiträume hinweg nur unter ärztlicher Betreuung ratsam ist.

Vorkommen der Phenylethylamine

Phenylethylamine kommen im menschlichen Körper vor, sind aber auch Bestandteil pflanzlicher Stoffe. Bekannt sind sie vor allem, weil sie in Schokolade vorkommen (hier: in der Kakaobohne), die sprichwörtlich glücklich macht und die eine anregende Wirkung besitzt. Aber auch in Käse- und Fleischprodukten, sowie in Spinat oder Tomaten sind Phenylethylamine in geringen Konzentrationen zu finden (vor allem in Form von Dopamin und Tyramin). Die synthetische Variante der PAE wird vorwiegend in der Produktion von Arzneistoffen eingesetzt. Chemisch verwandt mit den PAE sind die Amphetamine und die Metamphetamine, wie beispielsweise Etilefrin oder die Dextroamphetamine. Diese besitzen im Gegensatz zu den Phenylethylaminen jedoch ein hohes Suchtpotenzial und wirken stimulierend auf das zentrale Nervensystem.