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Amphetamine

Amphetamine sind keine in der Natur vorkommenden Stoffe; diese Derivate des Ammoniaks wurden erstmals Ende des 19. Jahrhunderts synthetisch hergestellt. Diese Stoffe wirken anregend auf das zentrale Nervensystem, weshalb sie auch zur Gruppe der Weckamine zählen. Dieser Name beschreibt sehr gut die Wirkung; der Konsument wirkt aufgeweckter, seine Müdigkeit verschwindet und er wirkt selbstsicherer.

Amphetamine

Amphetamine sind keine in der Natur vorkommenden Stoffe

Amphetamine als Heilmittel

Zunächst wurden sie ausschließlich als Medikament eingesetzt; zur Behandlung von Schnupfen, Antriebslosigkeit und Schwäche sowie Lungenerkrankungen. Noch heute setzt man sie als Arznei in der Behandlung von Narkolepsie ein. Auch bei Patienten mit ADHS wirken Amphetamine, und zwar genau gegenteilig. Hier werden die Menschen ruhiger und konzentrierter durch die Einnahme von Amphetaminen. Die synthetischen Stoffe wirken ja im Gehirn, deshalb unterdrücken sie auch Hungergefühle und wurden eine Zeitlang zur Unterstützung von Schlankheitskuren gegeben. Auch bei Depressionen, Parkinson, sogar bei Potenzstörungen sollen diese Derivate geholfen haben.

Amphetamine zur Leistungssteigerung

Was leistungssteigern wirkt, wird unweigerlich irgendwann zur Leistungssteigerung im Sport, also als Doping entdeckt. Mittlerweile sind sie nachweisbar und verboten, zumal die Einnahme der Amphetamine folgende Nebenwirkungen hat:

  • Schlafstörungen, Unruhe
  • Zittern, Nervosität, übersteigertes Mitteilungsbedürfnis
  • geweitete Pupillen, erhöhter Herzschlag
  • Gewichtsverlust
  • Nierenschäden
  • Abhängigkeit

Amphetamine als Rauschmittel

Aufgrund der aufputschenden Wirkung, des langen Durchhaltevermögens aufgrund von Schlaflosigkeit und der Steigerung des Selbstbewusstseins worden diese Stoffe früher insbesondere Soldaten zum Durchhalten verabreicht. Aber auch in Berufen, in denen die Schichten oft länger als das menschliche Leistungsvermögen waren, wurden die Aufputschmittel eingenommen. Beim Schnupfen von “Speed”, also Geschwindigkeit, wie sie als Droge tragen, haben diese “synthetischen Aufputschmittel” in den 90iger Jahren als Partydroge Karriere gemacht. Bei längerem, nicht durch einen Arzt kontrolliertem

Konsum von Speed treten

Daher ist der Besitz von Amphetaminen jetzt verboten und sie fallen unter das Betäubungsmittelgesetz.

Kein unüberlegter Umgang

Grundsätzlich gilt zu sagen, dass Amphetamine mittlerweile schon seit mehr als hundert Jahren gute Dienste in den Bereichen Behandlung und Heilung von Krankheiten geleistet haben. Selbst der Einsatz zum Durchhalten von Soldaten im Kriegseinsatz oder zur Wachhaltung bestimmter Berufsgruppen, die sich sonst Gefahren aussetzen würden, ist nachzuvollziehen. Fragwürdig ist sicher schon der Einsatz solch direkt auf das Nervensystem wirkenden Mittel zur Leistungssteigerung beim Sport oder fürs längere Durchhalten beim Feiern. Insbesondere als Eltern sollte man bei Kindern und Jugendlichen genau darauf achten, ob sie sich in ihrer Persönlichkeit verändern. Denn Krankheiten, die durch den unnötigen Konsum von Speed oder ähnlichen Substanzen entstehen, sind, wenn überhaupt, nur langwierig zu heilen und es können immer Entwicklungsstörungen zurück bleiben. Amphetamine also immer nur, wenn wirklich nötig und dann unter strengster ärztlicher Aufsicht.